Umgang mit Überforderung

Was tun bei Überforderung?

Fühlst Du Dich manchmal überfordert, weil es so viel zu tun gibt, dass Du gar nicht weißt, wo Du anfangen sollst? Oder weil eine Aufgabe einfach so schwierig oder groß erscheint, dass Du Dich lieber gar nicht damit beschäftigen willst?

Was kannst Du dann tun?

1. Sorge gut für Dich
Auch wenn Du vielleicht denkst für Grundbedürfnisse ist jetzt nicht auch noch Zeit: Um schwierige Herausforderungen bewältigen zu können, hilft es, wenn es Dir möglichst gut geht. Also frage Dich ruhig mal, ob Du genug getrunken und gegessen hast, ob Du bequem sitzt und Deine Kleidung bequem ist, ob Du frische Luft brauchst und ob es Dir vielleicht zu warm oder zu kalt, zu laut oder zu leise ist. Manchmal lassen sich nicht alle Bedürfnisse erfüllen, weil die Heizung kaputt ist, weil Du gerade fastest oder einer nahen Baustelle nicht ausweichen kannst. Aber dann achte um so mehr auf die anderen Bedürfnisse und erkenne an, dass Du vielleicht langsamer vorankommst. Bei Kälte musst Du nicht auch noch unbequem sitzen. Du musst Dir nicht zwingend einen ergonomischen Stuhl oder verstellbaren Schreibtisch kaufen (beides bestimmt sinnvoll, wenn Du es Dir leisten kannst und längere Zeit zu Hause arbeiten wirst). Vielleicht bringt es schon Verbesserung, Dir mit einem festen Karton einen Steh-Arbeitsplatz zu basteln, den Stuhl mit einem Kissen zu erhöhen oder weicher zu machen und die Füße auf Bücher oder Yogablöcke zu stellen, damit die Höhe besser passt. Überlege mal, mit welchen kleineren und größeren Kniffen Du Deine Arbeitszeit ein klein wenig angenehmer gestalten kannst. Du wirst vielleicht erstaunt sein, welchen Unterschied das machen kann.

2. Erstmal einfach anfangen (oder: Probieren ist auch Studieren 😉 )
Planen ist prima, aber den perfekten Masterplan wird es oft nicht geben. Dann ist es besser, wenigstens mit kleinen Dingen anzufangen oder eine mögliche Strategie einfach mal auszuprobieren. Vielleicht hast Du Angst, etwas zu lesen, zu schreiben oder zu analysieren, was Du später doch nicht brauchst und schiebst deshalb auf, weil Du noch nicht den perfekten Plan stehen hast? Es wird aber in fast jeder Abschlussarbeit auch Sackgassen oder zumindest kleinere Umwege geben, aus denen Du dann etwas lernst. Verschwende keine Zeit damit, diese um jeden Preis vermeiden zu wollen. Das Vermeiden dauert nämlich oft länger als der Umweg selbst.

3. Suche Dir Unterstützung
Vielleicht denkst Du, dass es doch so schwer nicht sein kann und Du jedes Problem alleine im stillen Kämmerlein lösen musst. Dabei kommst Du mit Austausch meist schneller und leichter ans Ziel. Tausche Dich mit Kommiliton:innen aus, frage Deine Betreuung (hier Video erfährst Du, was Du Deine Betreuung fragen darfst und wie) oder lasse Dich coachen (hier findest Du mein Coaching-Angebot).

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