Das perfekte Fazit für Deine Abschlussarbeit

Was schreibe ich bloß im Fazit meiner Bachelor- oder Masterarbeit? Wie bringe ich die Take-Home-Message für die Lesenden wirklich auf den Punkt?

Was Du im Fazit NICHT tun solltest (ich aber schon oft gesehen habe):

  1. Ein komplett neues Fass aufmachen
    Nach dem Motto „Vergiss alles, was ich bisher geschrieben habe, wir sollten stattdessen…“ Im Diskussionsteil kannst Du durchaus neue Punkte anbringen und wenn sich so ein neues Fass sehr direkt aus den Ergebnissen Deiner Arbeit ergibt, kannst Du es im Fazit auch aufgreifen.
  2. Olle Kamellen aufwärmen
    Also nur Dinge wiederholen, die auch schon vor Deiner Untersuchung bekannt waren und die Du in der Einleitung oder im Theorieteil schon geschrieben hast und dabei die Ergebnisse Deiner Arbeit völlig außen vorlassen. Du kannst aber natürlich schreiben, dass Deine Ergebnisse bisherige Befunde und Theorien bestätigen, wenn das der Fall ist.
  3. „Nichts genaues weiß man nicht, aber wir brauchen mehr Forschung zu dem Thema.“
    Zu den meisten Themen brauchen wir mehr Forschung. Das ist also eine ziemlich langweilige Info. Du kannst aber konkret schreiben, welche Empfehlung für die weitere Forschung sich unmittelbar aus Deiner Arbeit ergibt, also z. B. welcher inhaltliche oder methodische Aspekt dabei unbedingt berücksichtigt werden sollte oder was der naheliegende nächste Schritt wäre.

Stattdessen: Schreibe, was wir jetzt gelernt haben, was wir vor Deiner Untersuchung (vielleicht ahnten, aber) noch nicht (sicher) wussten und was sich unmittelbar daraus ergibt (theoretisch, methodisch oder praktisch).

Im folgenden Video erkläre ich genauer, wie Du das machen kannst und was Du dabei beachten solltest.

Das perfekte Fazit für Deine Abschlussarbeit

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